Bilderrahmen – Klein aber fein

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 3 der Serie Bilderrahmen.

Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit über den Bau einiger Bilderrahmen berichtet. Diese waren aber nicht die ersten ihrer Art. Da inzwischen einige Varianten entstanden sind, habe ich mir überlegt, eine kleine Serie mit Beiträgen zum Thema „Bilderrahmen“ zu machen. Hier stelle ich die ersten Rahmen vor, die ich gebaut habe.Bei den Bilderrahmen verwende ich Andruckfedern der Firma „Aab Bilderrahmen GmbH“, die einfach in eine Nut auf der Innenseite der Rahmen gesteckt werden und die Rückwand und die Scheibe im Rahmen halten. Darüber hinaus gibt es Aufhänger aus Kunststoff, die ebenfalls in die Nut im Rahmen greifen und ein sehr einfaches und sicheres Aufhängen der Bilder ermöglichen. Entscheidend beim Bau der Rahmen ist es, die Nut bezüglich Position und Abmessung passend zu den Andruckfedern und Aufhängern herzustellen. Freundlicherweise habe ich vom Hersteller Musterstücke für zwei der Profile zugesendet bekommen, so dass ich Maß nehmen konnte. 🙂

Profil 116
Profil 102

Ich habe mich für das etwas größere der beiden Profile entschieden, das Profil 102. Für die ersten Rahmen habe ich Yellow Poplar verwendet, das noch vom Bau des Tabletts übrig war. Dieses habe ich auf das Maß von 20 x 24 mm aufgetrennt und ausgehobelt. Anschließend wurde mit einem 2 mm Scheibennutfräser auf dem Frästisch die Nut eingefräst. Den Falz habe ich 1 mm kleiner auf der Tischkreissäge ausgesägt und anschließend mit dem Falzkopf auf das Endmaß ausgefräst. Als Abschluss wurden mit dem Abrundfräser noch die drei sichtbaren Kanten abgerundet – fertig sind die Profil-Leisten.

Mit der Unterflurzugfunktion der CS50 lassen sich die Leisten präzise auf Länge und Gehrung sägen. Beim Zusammenleimen kam dann erstmals das Bandspannsystem von Bessey zum Einsatz – Fazit: Eine feine Sache. 🙂

Der ersten Rahmen ist bezwungen

Als Oberflächenbehandlung habe ich wasserbasierte Beize (Nußbaum) und anschließend einen ebenfalls wasserbasierter Klarlack verwendet, so passen die Rahmen später gut zu den anderen Möbeln im Raum.

Fertige Rahmen

Da ich der Hirnholzverleimung nicht besonders traue, habe ich nach dem Beizen und Lackieren noch je eine Klammer in jede Ecke getackert. Wichtig: Erst nach dem Beizen tackern, damit die Beize bei der Verarbeitung nicht mit Metall in Berührung kommt! Als Scheibe habe ich 2 mm Plexiglas und als Rückwand 4 mm HDF-Platte (unbeschichtet) verwendet, die gibt’s beim „Biber“ um die Ecke.

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