Hochbett – Der Rohbau

Dieser Beitrag ist Teil 7 von 9 der Serie Hochbett.

Im nächsten Schritt nimmt das Bett erstmals seine Gestalt an. Alle Zargen und Pfosten sind soweit vorbereitet. Das Kopf- und das Fußteil werden verleimt, die langen Zargen werden mit Excenter-Verbindern lösbar mit dem Kopf- und dem Fußteil verbunden.

Für das Verleimen der jeweils drei kurzen Zargen mit zwei Pfosten verwende ich 10 x 100 Domino-Dübel und PU-Leim. Die langen Korpuszwingen sind dabei enorm hilfreich, um den notwendigen Druck für die Verleimung aufzubauen und dabei exakt parallel zu spannen.

Alles ist für die Verleimung vorbereitet
Die Korpuszwingen im Einsatz

PU-Leim hat allerdings den Nachteil, das man anschließend immer einige Zeit mit dem „Reinigen“ verbringen muss, also das mechanische Entfernen des ausgetretenen und ausgehärteten Leims. Dafür ist die Verleimung sehr belastbar, grade wenn man mit Dübeln arbeitet.

Fertig verleimtes Fußteil
Auch das Kopfteil ist fertig verleimt

Um die langen Zargen zu befestigen, müssen die Excenter-Bolzen in das Kopf- und das Fußteil eingeschraubt werden. Damit diese exakt an der richtigen Position sind, verwende ich Dübelmarkierer (die von den Runddübeln) und setzte diese einfach in die Bolzenlöcher der Excenter-Verbinder.

So können die Bolzen einfach und exakt positioniert werden
Die Markierungen sind gut sichtbar

Die Bolzenlöcher werden dann mit einem 5mm Bohrer vorgebohrt, was mit den kleinen Vertiefungen von den Dübelmarkierern sehr einfach ist.

Die Excenter-Bolzen sind montiert
Die Zargen ohne Zapfen werden durch einen losen Domino-Dübel geführt

Bei den Zargen, die nicht mit Zapfen versehen sind, habe ich mittig einen Domino-Dübel platziert, der nicht verleimt wird. Er dient ein wenig der Stabilität und vor allem ist er eine Führungshilfe beim Markieren der Bolzen.

So vorbereitet können die langen Zargen montiert werden. Ich habe zunächst alle Zargen mit dem Fußteil verbunden und als Montagehilfe eine einfache Latte am gegenüberliegenden Ende per Schraubzwingen mit den Zargen verbunden (habe eben auch nur zwei Arme). Danach kam das Kopfteil dran. Das war ein ganz schönes gefrickel, bis hier alle vier Zargen exakt passten und das ganze zusammengezogen werden konnte.

Spanngurte helfen beim Anbau des Kopfteils

Mit einigen Spanngurten konnte ich dann aber alle Verbindungen schließen und mit den Excentern sichern. Phu, das war anstrengend. 🙂

Die Spanngurte sind wieder ab
Die Zargen sind mit dem Kopf- und Fußteil verbunden
Passt grade so in die Werkstatt 🙂
Alle Verbindungen sind fest

Jetzt bekommt man einen ersten Eindruck von der Größe. Ich habe es einige male gemessen – vor allem, damit ich sicher bin, dass es in die Werkstatt passt. Wenn es dann aber das erste mal aufgebaut dasteht, wirkt es doch irgendwie beeindruckend.

Jetzt kann ich an den Details arbeiten: Halteleisten für den Lattenrost und eine Leiter. Dazu mehr in den nächsten Beiträgen.

 

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