Werkstatt – Der Anfang

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 8 der Serie Werkstatt.

Nachdem ich bisher schon viel über die Projekte geschrieben habe, die in der Werkstatt entstanden sind, möchte ich heute eine neue Beitragsserie starten, in der es um die Werkstatt selber geht.

Die Werkstatt ist inzwischen fünf Jahre alt und hat in dieser Zeit einiges an Weiterentwicklung und Umbau erlebt. Ich möchte die Geschichte daher „der Reihe nach“ erzählen und beginne mit dem Bau der Werkstatt-Hütte im Herbst 2013. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung davon, dass ich mal „Holzwerken“ mein Hobby nennen – ich kannte das Wort noch nicht mal.

Die Hütte ist ein Anbau an die vorhandene Garage. Durch die bisherige Seitentür der Garage wird es einen Durchgang zwischen Garage und Hütte geben. Beim Bau hatte ich großartige Hilfe von der ganzen Familie. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft – vielen Dank an alle Helfer!

Der Bau startet mit dem Herstellen des Untergrundes. An sechs Stellen werden Punkt-Fundamente gesetzt. Dazwischen kommt eine Schicht Splitt und obendrauf eine Lage Betonplatten. Darauf wird ein Ständerwerk aus Holzbalken errichtet und von innen und außen mit Profilbrettern verkleidet.

Das Ständerwerk aus Holzbalken nimmt Form an
Das Dach ist mit Rauhspund belegt
Der Boden wird ebenfalls mit 28 mm Rauhspund belegt

Das Fenster und die Tür habe ich fertig gekauft und bereits im Ständerwerk montiert.

Die Außenwände sind dicht
Die Tür wird installiert
Zusammen mit meinem Papa macht das Bauen gleich doppelt Spaß
Die Hütte ist fertig

Weiter geht es mit der Innenausstattung. Hier habe ich auf fertige Werkstattmöbel zurückgegriffen – das man sowas auch selber bauen kann, kam mir damals noch nicht in den Sinn. Das wird aber noch….

Die Werkstatt von innen
Ein Blick durch das Fenster
Die Werkbank steht über Eck
Der Materialschrank
Der Werkzeugschrank

In der Werkstatt wollte ich ursprünglich technischen Modellbau betreiben, hauptsächlich mit Metall und in kleinem Maßstab. Die ersten Maschinen die Ende 2013 und Anfang 2014 einzogen waren daher entsprechend dimensioniert.

Meine erste Tisch-Bohrmaschine mit Koordinatentisch
Bandsäge, Kreissäge und Tellerschleifer – alles klein aber fein
Der Bohrschleifer ist auch heute noch mit dabei
Auch eine Dekupiersäge findet den Weg in die Werkstatt

Als die Projekte größer wurden, kam die kleine Tischbohrmaschine schnell an ihre Grenzen und war das erste Werkzeug, das ausgetauscht wurde. Ich habe dann auf eine Bohr-Fräsbank von Proxxon und einen Fräsmotor von Kress gesetzt.

Die neue Bohr- und Fräsbank

Bevor ich mich in das Abenteuer Metallbearbeitung stürze, habe ich erstmal angefangen, kleine Projekte mit Holz zu realisieren. Los geht es mit diversen Boxen und Kästen (die sind heute noch sehr beliebt). Dabei habe ich mir irgendwann ein Oberfräse ausgeliehen – auch von diesem Werkzeug hatte ich bis dahin noch nichts gewusst. Die Arbeit damit hat mich total begeistert. Ich habe angefangen, mir erste Vorrichtungen selber zu bauen – z.B. zum Fräsen von Fingerzinken.

Meine erste (geliehene) Oberfräse
Meine erste Fingerzinken-Vorrichtung
Eine Holzbox ist verleimt…
…die Fingerzinkung passt

Die Kästchen werden immer anspruchsvoller, bekommen Unterteilungen, transparente Deckel oder werden sechseckig.

Ein Kasten mit Unterteilung entsteht
Eine Box wird zusammengebaut

Zu diesem Zeitpunkt fiel die Entscheidung, von technischem Modellbau zum Holzwerken zu schwenken. In der Konsequenz wird in den kommenden Jahren so einiges in und an der Werkstatt umgebaut, damit geht’s demnächst hier weiter…

 

2 Kommentare bei „Werkstatt – Der Anfang

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