Robotergarage – Planung und Einkauf

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 1 der Serie Robotergarage.

Langsam geht die Gartensaison los, da stehen die ersten Projekte für den Außeneinsatz auf dem Plan. Heute starte ich mit einem neuen Projekt, eine Behausung für einen Rasenmähroboter.

Die Konstruktion besteht aus einem Rahmen an den auf drei Seiten schräg geschnittene Lamellen geschraubt werden. Das Dach besteht aus einer Holzplatte, die mit Dachpappe belegt wird. Um zu Wartungszwecken besser an den Roboter in der Ladestation heran zu kommen, kann das Dach aufgeklappt werden. Los geht’s mal wieder mit einem Sketchup-Modell. Das ist hier doppelt praktisch, da ich daraus nicht nur den Bauplan ableiten kann, es hilft auch dabei, das Design mit der Bekannten abzustimmen, für die ich die Garage baue.

Das Modell der Robotergarage
Das Dach kann aufgeklappt werden

Nachdem Einigkeit über Größe und Aussehen besteht, kann ich den Bauplan und die Einkaufsliste erstellen.

Der Bauplan mit den Abmessungen
Das Dach fällt nach hinten schräg ab
Die Pläne hängen in der Werkstatt

Für den Bau verwende ich einfaches Fichtenholz vom „Biber“ nebenan, das nach einigen runden durch den Hobel recht ordentlich aussieht. Die Füße sind aus Kunststoff und höhenverstellbar durch Einschlagmutern in den Pfosten des Gestells – so ist das Holz auch fern vom Erdboden. Die Schrauben und die Scharniere für den Deckel habe ich auch gleich mit eingekauft.

Schrauben, Füße und Scharniere für die Garage
Das Holz vom Biber

Das Holz habe ich dann erstmal grob auf Länge geschnitten, so sind die Teile etwas leichter zu handhaben, insbesondere das Abrichten ist dadurch erheblich einfacher.

Grob zugeschnittenes Holz
Fertig für das Abrichten

Mit dem Abrichten geht es dann im nächsten Beitrag weiter…

2 Kommentare bei „Robotergarage – Planung und Einkauf

  1. Hallo,
    die Idee und die Umsetzung ist schon sehr gut.
    Doch als Automower-Techniker empfehle ich dringen noch Modifikationen an der Konstruktion.

    Ich empfehle dringend die Seitenwände um mind. 40% zu kürzen, denn der Mäher benötigt einen passenden Einfahrtswinkel. D.h. es kann passieren, dass der Mäher versucht etwas seitlich in die Ladestation zu fahren. Dazu benötigt er Platz.
    Da hier die vorderste Strebe bündig mit der Ladestation ist, kann es zu unnötigen Kollisionen kommen und dadurch die Sensoren im Mäher unnötig beansprucht werden. Sie gehen unnötig früh kaputt.

    Bitte orientieren Sie sich an der Original-Garage des Mähers. Hier wird aus gutem Grund die Überdachung nur als „Schleppdach“ angeboten, damit seitlich mehr Bewegungsfreiheit herrscht.

    1. Hallo Herr Helwig,

      vielen Dank für das Feedback und den wertvollen Tipp. Zugegeben, die Garage ist bereits fertig und steht schon im Garten. Ich werde sie aber ggf. noch einmal anpassen.

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