Couchtisch – Das Gestell

Dieser Beitrag ist Teil 4 von 6 der Serie Couchtisch.

Die Tischplatten sind fertig und warten brav auf ihr Gestell – ich möchte sie nicht länger warten lassen.

Das Gestell wird aus vier massiven Tischbeinen bestehen, die an den Stirnseiten des Tisches mit je zwei kurzen Zargen verbunden werden. Auf diesen liegen die Tischplatten auf. Oben werden die Tischbeine mit zwei langen Zargen verbunden, auf denen die obere Tischplatte aufliegt. Der erste Schritt ist das Verleimen von je zwei 32 mm starken Buche-Teilen zu den Tischbeinen, die im Endmaß 60 x 60 mm haben sollen.

Die Tischbeine werden verleimt
Bei Flächenverleimungen kommen besondrs viele Zwingen zum Einsatz

Bei den Verbindungen zwischen Zargen und Beinen verwende ich Buche-Dominos in 10 mm Stärke. Die entsprechenden Fräsungen sind mit der Domino-Fräse schnell hergestellt. Danach kann das ganze trocken zusammengesteckt werden und der Tisch ist erstmals in seiner späteren Form zu sehen.

Die Domino-Fräse darf auch mitmachen
Das Gestell ist trocken zusammengesteckt
Die Tischplatten passen exakt, so sollte es sein

Die Tischplatten werden später mit Holzschrauben und Unterlegscheiben von unten mit den kurzen Zargen verschraubt. Damit man das nicht sieht, werden die Unterlegscheiben und Schraubenköpfe versenkt. In jede Zarge kommen drei Schrauben. Für die mittlere Schraube wird eine rundes Loch gebohrt, für die linke und rechte Schraube habe ich mit der Domino-Fräse Langlöcher gebohrt, damit die Tischplatten in der Breite arbeiten können. Für das Senken der Langlöcher habe ich noch die Schablone vom Bau des Schreibtisches, so kann ich das mit der Oberfräse machen.

Die Schablone zum Senken der Langlöcher ist angebracht
Die Oberfräse im Einsatz
Ein Langloch mit Senkung

So vorbereitet geht es ans Verleimen des Gestells. Auch hier bin ich wieder in zwei Schritten vorgegangen. Erstmal habe ich die kurzen Zargen mit den Beinen verleimt. Danach wurden erstmal alle Teile fertig geschliffen.

Die kurzen Zargen werden mit den Beinen verleimt
Der PU-Leim ist prima für das Verleimen von Domino-Dübeln geeignet, da er spaltfüllend ist

Vor dem zweiten Verleimschritt werden alle Teile fertig geölt, da ich im nachhinein nicht mehr so gut an alle Stellen herankomme. Die Stellen zum Verleimen der langen Zargen habe ich dabei abgeklebt, damit dort kein Öl hin kommt.

Die langen Zargen sind gölt (die Schubkasten-Blenden auch)
Die Beine und die kurzen Zargen sind ebenfalls geölt

Beim Verleimen der langen Zarge muss ich die untere Tischplatte mit einlegen, da ich diese nachträglich nicht mehr in das Gestell bekomme. Praktisch ist, dass ich durch die Tischplatten das Gestell leicht im rechten Winkel verleimen kann. Damit die Beine dabei auch schon grade stehen, habe ich diese mit Leisten auf dem Werktisch in Position gehalten.

Die langen Zargen werden mit den Beinen verleimt
Mit Leisten werden die Beine dabei in Position gehalten…
…so stehen sie später schön gerade

Jetzt fehlen noch die Schubkästen. Mit denen geht’s im nächsten Beitrag weiter…

 

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