Tonnenbox – Blenden und Türen

Dieser Beitrag ist Teil 7 von 7 der Serie Tonnenbox.

Heute kommt das große Finale der Tonnenbox. Nachdem bereits die Seiten verkleidet und die Deckel installiert sind, fehlen noch die Frontverkleidung und die Türen.

Los geht es mit der Blende vor der Regentonne. Diese besteht – genau wie auch die Türen – aus einem Rahmen auf den Lamellen aufgeschraubt werden. Der Rahmen bekommt im unteren Teil zwei diagonale Streben, um sie stabiler zu machen. Im oberen Bereich gibt es keinerlei weitere Streben, da der Platz sehr begrenzt ist und der obere Rand der Regentonne bis an die Lamellen der Blende heranreicht.

Die Verbindungen werden gefräst
Beim verleimen wird das Diagonalmaß kontrolliert
Der Rahmen für die Blende ist verleimt

Die einzelnen Teile des Rahmens habe ich mit Domino-Dübeln verbunden und dabei Dübel aus Mahagoni und PU-Leim verwendet, damit es witterungsbeständig ist. Nachdem der Leim fest ist und die Leimaustritte entfernt sind, kann ich eine erste „Passprobe“ machen.

Erste Passprobe des Rahmens
Glaserklötze helfen beim Ausrichten

Passt perfekt, jetzt geht es wieder in die Werkstatt. Dort wird oben eine Leiste angeleimt, die auf der Oberseite schräg ist, so dass das Regenwasser ablaufen kann. Die Leiste verdeckt auch das obere Hirnholz der aufrechten Rahmenteile – wichtig für den konstruktiven Holzschutz.

Oben wird eine Leiste an den Rahmen geleimt
Die obere Leiste ist schräg, damit das Regenwasser ablaufen kann

Wie man auf den Bilder auch sehen kann, habe ich noch zwei dicke Holz-Klötze an den Rahmen angeleimt. Diese dienen zur Befestigung von Bolzenriegeln, mit denen die Blende am Gestell befestigt wird. So kann ich die Blende einfach entfernen, wenn ich zu Wartungsarbeiten an die Regentonne rankommen muss.

Der fertige Rahmen ist wieder an seinem Platz
Die Blende wird mit Bolzenriegeln fixiert, um sie bei Bedarf abnehmen zu können

Als nächstes werden die Lamellen ausgehobelt, abgelängt und vorgebohrt. Danach werden sie an den Rahmen geschraubt.

Die Lamellen für die Blende sind gehobelt
Mit dem Bohrsenker ist das Vorbohren schnell erledigt
Die Blende für die Regentonne ist fertig

Damit ist die Regentonne vollständig verkleidet. Jetzt kommen die drei Türen für die Mülltonnen an die Reihe. Auch hier werden zunächst Rahmen mit Domino-Dübeln verleimt. Jeder Rahmen bekommt eine Diagonalstrebe, die ein Verziehen der Tür verhindern soll.

Auch bei den Türrahmen wird das Diagonalmaß kontrolliert
Der erste Türrahmen ist „bezwungen“

Nachdem der Leim fest ist, wird der Leimaustritt entfernt und die Rahmen werden geschliffen. Danach kommt oben die gleiche Leiste angeleimt, die auch schon an der Blende der Regentonne angebracht wurde.

Die Rahmen werden geschliffen

Die Türen bekommen dann ihre Lamellen angeschraubt. Das geht ganz gut in der Werkstatt.

Die Lamellen für die Türen werden vorbereitet
Eine Anschlagleiste hilft beim Anschrauben der Lamellen
Für den gleichmäßigen Abstand der Lamellen werden Glaserklötze verwendet
Die erste Tür ist fast fertig

Die Türen bekommen die gleichen Scharniere wie die Deckel und die gleichen Bolzenriegel wie die Blende der Regentonne.

Die Scharniere werden an den Türen befestigt
Das erste Scharnier sitzt

So können die Türen am Gestell befestigt werden und die Mülltonnen sind ebenfalls „unsichtbar“. Hier noch ein paar Bilder von der fertigen Tonnenbox.

Die Türen sind montiert…
…die Tonnenbox ist fertig

Jetzt gehe ich noch mal in die Werkstatt, nach 5 Bohlen Lärchenholz müssen die Hobelmesser, Sägeblätter und Fräser erstmal gereinigt werden, gut das noch Harzlöser da ist…

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