Tonnenbox – Der Zuschnitt

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 3 der Serie Tonnenbox.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich an dieser Stelle ein frohes neues Jahr 2021. Hier bei uns sind es grade 2 Grad und Schneeregen, das perfekte Wetter um mal wieder einen Blog-Beitrag zu schreiben. Da in der Werkstatt aktuell aufgrund der Temperaturen nicht so viel passiert, geht es mit einem Projekt aus dem Frühling 2020 weiter: Der Tonnenbox.

Wie die Pläne aus dem ersten Teil der Seite schon erahnen lassen, ist es ein recht Holz-intensives Projekt, ich werde daher in Etappen bauen und mehrmals Holz holen müssen. Das Gute: Mein Holzhändler hat eine ganze Halle voller Lärchenholz, das für Gartenprojekte schon eine geeignete Restfeuchte hat.

In der ersten Phase soll das Gestell gebaut werden, an dem danach die Deckel, Türen und Seitenverkleidungen angebracht werden. Für den Teil mit der Regentonne werden die längsten Teile benötigt. Sie passen grade so in das Auto.

Die erste Ladung Lärchenholz ist im Auto
Das Holz ist in der Werkstatt angekommen

Das Panther-Blatt auf der großen Handkreissäge freut sich schon auf „Futter“. Mit der Führungsschiene geht das Besäumen und Auftrennen der Bohlen rasch und sicher voran.

Die Führungsschiene ist ausgerichtet
Die Bohle wird besäumt…
…und entkernt

Der Nachteil bei einer Kernholzbohle ist, dass der Kern in der Mitte herausgeschnitten werden muss und nur als Brennholz zu nutzen ist. Der Vorteil ist, dass das Holz daneben stehende Jahresringe hat, und damit für ein Gestell, dass verzugsarm und stabil sein soll, perfekt geeignet ist. Nachdem die Waldkante und der Kern der Bohle weggeschnitten sind, kann ich mir die „Filets“ in aller Ruhe ansehen und überlegen, welches Stück für welche Bauteile verwendet wird.

Grob Maß nehmen…
…und mit der Zuschnittliste abgleichen

Danach werden die Teile schon mal grob auf Länge geschnitten, natürlich mit etwas Übermaß. So sind sie für das spätere Aushobeln etwas handlicher. Das Ergebnis ist ein ordentlicher Haufen Holz für den Feuerkorb und ein großer Stapel Holz, der Bereit ist für die Hobelmaschine.

Die Waldkante und der Kern sind in Brennkorb-taugliche Größe geschnitten…
…und werden sorgfältig aufgestapelt
Die nutzbaren Teile sind grob zugeschnitten…
…und warten auf den Hobel

Der Anfang ist gemacht, weiter geht es im nächsten Teil der Serie mit dem Bau des Gestells.

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