Werkstatt – Die Drechselbank zieht ein

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 8 der Serie Werkstatt.

Anfang 2015 habe ich mich in ein neues Teilgebiet des Holzwerkens vorgewagt: Das Drechseln.

Nachdem ich einen Grundkurs beucht habe um die ersten Schritte unter professioneller Anleitung zu machen, stand ich vor der Aufgabe, eine kleine Drechselbank in meiner Werkstatt unterzubringen. Ich habe mich dafür entschieden, einen Unterschrank selber zu bauen – mein erstes Werkstattmöbel. Die Herausforderung war dabei, die notwendige Stabilität zu erreichen, schließlich stehen da knapp 50 Kilo Gewicht drauf und Vibrationen sind auch zu erwarten…

Ich habe mich für eine Konstruktion aus 21 mm Birke-Multiplex entschieden, mit massiver Rückwand.  Die Platten werden mit Lamellos verleimt und zusätzlich verschraubt.

Zuschnitt und Lamellos fräsen
Die Platten sind vorbereitet…
…und werden verleimt

Den Abstand zwischen den Wangen habe ich so gewählt, das zwei Systainer nebeneinander hineinpassen. So kann ich den Platz unter der Drechselbank optimal nutzen. Der Unterschrank wird genau in die Lücke zwischen der langen Werkbank und der Außenwand eingepasst. Auf diese Weise ergeben die Werkbänke zukünftig ein „U“.

Zwei Systainer passen nebeneinander
Mit der Ausklinkung passt der Schrank in die Ecke

Der Unterschrank wird passend zu den Werkbänken schwarz lackiert und bekommt eine geölte 30 mm Birke-Multiplex-Platte oben drauf.

Erster Belastungstest
Die fertig umgebaute Werkstatt mit Drechselbank

Das erste selbst gebaute Werkstattmöbel gefällt mir ganz gut und die Drechselbank ist so immer Einsatzbereit. Die Umwandlung zur Holzwerkstatt schreitet voran…

 

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