Kräuterbeet – Das Gestell

Dieser Beitrag ist Teil 5 von 8 der Serie Kräuterbeet.

Jetzt nimmt das ganze langsam Form an.  Nachdem die Beine und der Rahmen fertig sind, werden die restlichen Teile auf Maß geschnitten und das Gestell zusammengeleimt.

Benötigt werden noch je vier lange und vier kurze Riegel, die die Beine miteinander verbinden. Zusätzlich kommt zwischen die langen Riegel auf jeder Seite jeweils ein Hochkant-Riegel in die Mitte, damit die langen Lamellen später an drei Punkten angeschraubt werden können.

Die langen Teile des Gestells sind gehobelt…
…die kurzen Teile ebenfalls

Die unteren Riegel bekommen eine schräge Oberseite, so dass auch hier kein Wasser stehen bleiben kann. In diesem Fall habe ich die Schräge auf der Tischkreissäge geschnitten. Zuvor kamen noch die Fräsungen für die Domino-Dübel ins Holz, das geht einfacher, solange noch alles im rechten Winkel ist.

Erste Steckprobe des Gestells
Auch der Rahmen passt drauf

Alles passt gut zusammen und kann bis 180 Korn geschliffen werden, bevor es verleimt wird. Das Schleifen geht um einiges leichter, solange die Teile noch einzeln sind.

Schleifen aller Teile bis Korn 180

Zusammengeleimt wird alles, wie auch schon der Rahmen, mit Mahagoni-Domino-Dübeln und PU-Leim. Zum Zusammenzwingen habe ich Spanngurte verwendet und diese mit den Vario-Ecken vom Bessey-Bandspanner versehen. Bei den Hochkant-Riegeln kamen zwei Uni-Klamps zum Einsatz.

Los geht’s mit dem Verleimen
Kurz darauf ist alles „bezwungen“
Die Varioecken funktionieren prima mit den Spanngurten
Der Leim bahnt sich seinen Weg

Wie zuvor der Rahmen wurde das Gestell vom ausgetretenen Leim befreit und zwei mal mit dem Outdoor-Öl geölt

Die Pflanztöpfe sollen später auf drei Latten stehen, die über Kreuz angeordnet sind. Die Töpfe stehen so recht sicher und die tiefsten Punkte hängen frei in der Luft. Hier bohre ich dann ein paar Löcher hinein, so dass keine Staunässe entstehen kann und überschüssiges Wasser einfach heraustropft, ohne mit dem Holz in Berührung zu kommen. Die Latten werden zu diesem Zweck mit einfachen Überblattungen versehen und lose auf die unteren Riegel aufgelegt. So kann ich sie bei Bedarf einfach ersetzen.

Die Überblattung wird zunächst eingesägt…
…dann grob herausgebrochen…
…und schließlich mit dem Stechbeitel exakt ausgearbeitet
Eine fertige Überblattung

Das Einsägen der Überblattungen habe ich mit der KAPEX gemacht – mit der Tiefenbegrenzung geht das sehr einfach, sicher und präzise. Nach etwas „Feintuning“ mit der Feile passen beide Überblattungen gut zusammen.

Die Überblattungen passen
Hier kommen später die Pflanztöpfe drauf

Bevor es an die Montage gehen kann, müssen die Lamellen hergestellt werden, dazu mehr im nächsten Teil…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.