Vogelvillen – Die Projektidee

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 4 der Serie Vogelvillen.

Vor einigen Jahren habe ich für uns und unsere Eltern ein paar Vogelhäuser gebaut. Leider habe ich dabei einen gravierenden Fehler gemacht: Ich habe die Oberflächen mit Bootslack lackiert – in der irrigen Annahme, die Lebensdauer der kleinen Häuschen damit zu verlängern. die Erfahrung zeigt: Genau das Gegenteil ist der Fall! Anfangs schützt der Lack gut gegen die Feuchtigkeit. Wenn es allerdings zu ersten kleinen Rissen in Folge quellendem und schwindendem Holzes kommt, tritt Wasser ein, dass dann leider aufgrund der Lackschicht nicht wieder heraus kann. Das beschleunigt den Verfall der aus Fichte gebauten Futterhäuschen massiv. Hier mal ein paar Bilder von den Vogelhäusern der ersten Generation.

Das erste Futterhaus für unseren Garten
Eine sechseckige Variante des Futterhauses
Futterhaus mit Veranda

Das erste Bild zeigt das Haus bei uns im Garten nach ca. 1,5 Jahren an der Witterung. An den Windfangbrettchen kann man gut den einsetzenden Verfall sehen. Mittlerweile stehen die Häuser seit etwa 5 Jahren draußen und sehen schon recht angegriffen aus – Grund genug, über eine zweite Generation nachzudenken.

Inspiriert durch einige Projekte von „gleichgesinnten“ Holzwerkern, wird die nächste Generation einen rustikaleren Stil bekommen und vollständig aus Lärche und Eiche gebaut. Die Oberflächen bleiben dabei komplett unbehandelt, dass ist für unsere gefiederten Freunde am verträglichsten. Die Häuser werden auch viel detailreicher und aufwändiger gebaut als in der ersten Generation, daher habe ich der zweiten Generation den Titel „Vogelvillen“ gegeben.

Bereits in der ersten Generation habe ich Futtersilos verbaut, die vom „Schornstein“ aus befüllt werden. Das hat sich absolut bewährt. So bleibt das Futter trocken und man kann eine größere Menge einfüllen, was bei unseren hungrigen Heerscharen von Vögeln durchaus sinnvoll ist. Dieses Detail werde ich daher übernehmen.

Ich habe zunächst mit Sketchup-Modellen begonnen und ein Vogelhaus im Stil einer rustikalen Alpenhütte entworfen.

Das Modell in der Version 1
Modell 1 – Vorderansicht
Modell 1 – Rückansicht
Modell 1 – Ansicht von links
Modell 1 – Ansicht von rechts

Auf dieser Basis habe ich angefangen weitere Varianten zu entwerfen. Das Modell 2 hat eine zweite Etage und einen Balkon bekommen.

Das Modell in der Version 2 (mit 2 Etagen und Balkon)
Modell 2 – Vorderansicht
Modell 2 – Rückansicht
Modell 2 – Ansicht von links
Modell 2 – Ansicht von rechts

In einer Abwandlung habe ich der zweiten Modell-Variante eine seitliche Veranda und ein Schleppdach gegeben.

Das Modell in der Version 2.1 (mit Veranda und Schleppdach)
Modell 2.1 – Vorderansicht
Modell 2.1 – Rückansicht
Modell 2.1 – Ansicht von links
Modell 2.1 – Ansicht von rechts

Da ich grade so „in Schwung“ war, habe ich noch eine dritte Modellvariante mit 3 Etagen und umlaufendem Balkon entworfen.

Das Modell in Version 3 (mit 3 Etagen und umlaufendem Balkon)
Modell 3 – Vorderansicht
Modell 3 – Rückansicht
Modell 3 – Ansicht von links
Modell 3 – Ansicht von rechts

Die zweite Variante mit der Veranda hat ad hoc einiges Interesse geweckt, hier werden ich mich jetzt dran machen, konkrete Baupläne zu zeichnen. Ich freue mich schon riesig auf den Bau, ein tolles Projekt für die Wintermonate.

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