Vogelvillen – Jetzt geht’s los

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 2 der Serie Vogelvillen.

Nach der ganzen Planerei in Sketchup wird es jetzt konkreter: Die Familie hat sich für die Version mit dem Schleppdach entschieden. Ich mache mich daher an die Detailplanung von Vogelvilla, Vorrichtungen und Schablonen.

Zuvor aber noch ein paar Worte zur „Inspirationsquelle“. Wie bereits einem Leser des letzten Beitrags aufgefallen ist, habe ich mich sehr durch die Vogelhäuser von Hermann Grubert inspirieren lassen. Mir gefällt das rustikale Design der Häuser sehr. Darauf gestoßen bin ich durch ein Video von Michael Truppe, der die Gruberts in ihrer Werkstatt besucht hat.

Die Planung für das Vogelhaus habe ich weitgehend aus dem Sketchup-Modell herleiten können, der Rest entsteht direkt in der Werkstatt.

Der „Planer“ bei der Arbeit

Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Bootslack bei der ersten Generation Vogelhäuser, möchte ich die zweite Generation komplett unbehandelt lassen. Ich habe mich daher für Lärche entschieden und beim Holzhändler eine Dreischichtplatte und eine sägeraue Bohle aus Lärche bestellt. Einige Elemente wie die Fensterrahmen oder die Zäune baue ich als Kontrast aus Eiche, da habe ich noch etwas von einem früheren Projekt in der Werkstatt.

Die Lärche wird besäumt und entkernt
Die ersten Hölzer warten auf den Hobel
Ich hoffe, die beiden werden Freunde

Das Holz ist beschafft und vorbereitet, jetzt muss ich mir ein paar Gedanken machen, wie ich die verschiedenen Elemente wie Fenster, Türen, Zäune, Geländer, Windfedern, Zierköpfe und das Futtersilo am besten herstelle – da kommen bestimmt einige Schablonen und Vorrichtung bei raus. Auch die Brennholzkiste schaut schon ganz schelmisch rüber, bin mal gespannt, wie viel „Bruch“ ich bei den ersten Versuchen so produziere…

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